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Chronik

Im Jahre 1670 wurde dieses "Gästehaus" für das Kloster erbaut, war aber anscheinend etwa ein Drittel kürzer; Mauerfugen und fehlendes Fachwerk im hinteren Teil des Hauses lassen dies vermuten. Vieles wurde im Laufe der Jahrhunderte umgebaut und verändert. Geblieben ist der Liebreiz und die Gemütlichkeit dieser alten Mauern. Was krumm ist an diesem Haus ist eben krumm!

Die orginale Bemalung war so, wie sie jetzt wieder aufgebracht wurde. Noch sehr gut erhaltene Putzreste am Giebel (von 1670!) ermöglichen diese Wiederherstellung. Ja, sogar die roten Punkte waren so vorhanden. Ebenfalls ersichtlich war, dass diese Farbgebung mit Gelb überstrichen wurde; wahrscheinlich beim Neubau des Klosters.

Eigentümerwechsel
Nach der Säkularisation wechselte das "Gaaschthaus" mehrmals den Besitzer, bis es die letzten hundert Jahre der Gräflichen Herrschaft unterstand. Sie tauften es: "Gräflich Mirbach-Geldern-Egmont´sche Gast- und Tavernwirtschaft zur Krone". Der letzte Eigentümerwechsel war 1997, wobei die Metzgerei aufgelöst wurde und der behutsame Umbau in den jetzigen Zustand begann.

Fast zweihundert Jahre hieß dieses Gasthaus "Zur Krone". Sie sehen die fünfzackige Grafenkrone noch im Ausleger an der Nord-West-Ecke. Mit neuen Besitzern kam auch ein neuer Name, um die Urtümlichkeit dieses Gasthauses zu unterstreichen.

Noch mehrere Jahre werden wir mit der Renovierung des Gebäudes beschäftigt sein. Fertiggestellt sind bisher die modernen und ausgefallen gefliesten WC-Anlagen (dort sind - eine Idee des neuen Eigentümers - eigenwillige Aschenbecher in die Wand integriert) sowie die neue Küche. Die Gaststube (35 Plätze) wurde so belassen, wie sie jeder kennt - urgemütlich und rustikal. Das kleine Nebenzimmer konnten wir erweitern; es bietet jetzt etwa 25 Personen Platz. Ebenfalls neu renoviert ist der große Saal, in welchem über hundert Personen gemütlich feiern können. Für etwaige Darbietungen ist auch eine schöne Bühne vorhanden.

Endlich ist die neue Heizanlage eingebaut und wir müssen uns nicht mehr sorgen, daß im Winter die Wasserleitungen zufrieren. Auch können wir Ihnen seit Ostern 2000 unsere "Schloßparkstube" anbieten, welche für etwa 25 Personen geeignet ist und Café-ähnlich eingerichtet wurde; hier sind auch Bilder befreundeter Künstler ausgestellt.

Erst nach dem Kauf des Gasthauses erfuhr der jetzige Besitzer, daß am Westgiebel ein Bild eingearbeitet war, welches seinen Ur-Urgroßvater, den "Bot von Ingstetta" zeigte. Leider wurde es in den siebziger Jahren komplett abgeschlagen und wir wollen nun versuchen, es nach alten Ansichtskarten wieder zu rekonstruieren.